Posts mit dem Label raw werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label raw werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Farblos glücklich mit der Lumix LX3

 Lumix 800 ASA dynamischer Schwarzweiss-Modus

Es muss nicht immer farbig sein, die DMC-LX3 hat einen sehr schönen dynamischen Schwarzweiß-Modus, der gerade in der Available Light-Fotografie mit Empflindlichkeiten bis 800 ASA zu ansehnlichen Ergebnissen führt. Das nicht zu vermeidende Rauschen bei Empfindlichkeiten über 400 ASA wirkt in monochromen Bildern natürlicher und angenehmer. Dieser Look erinnert an das Korn analoger Schwarzweiß-Filme.

Neon Lampe und Wand Lumix 800 ISO

Die Möglichkeiten der Available Light Fotografie mit der LX3

Eine Empfindlichkeit von 800 ASA in Kombination mit der hohen Lichtstärke und dem Mega O.I.S Image-Stabilizer ermöglichen es selbst unter bescheidenen Lichtverhältnissen das gewünschte Motiv aus der Hand zu fotografieren und scharfe Bilder zu erhalten. So ist schnell mal ein Schnappschuß auf einem abendlichen Supermarkt-Parkplatz gemacht, kaum das der Einkauf im Kofferraum verstaut ist. Die Lampe an der man tausendmal vorbei gelaufen ist wird plötzlich zum Motiv. Die grafische Wirkung der Supermarktwand in Verbindung mit der sparsamen Ausleuchtung wird durch den dynamischen Schwarzweiß-Modus der Lumix DMC-LX3 erst richtig in Szene gesetzt. Die Available Light-Fotografie mit der LX3 erschließt unkompliziert neue Motivwelten.

Es geht immer noch etwas besser

Sieht man sich das in der Kamera erzeugte JPG bei hundertprozentiger Vergrößerung in Photoshop an fallen Artefakte auf, die den Filmlook etwas stören.
Doch auch hier bietet die RAW-Software nützliche und erweiterte Möglichkeiten den gewünschten Look zu erzielen. Eine beherzte Reduzierung der Rauschunterdrückung führt letztlich zu einer Bildwirkung, die eher dem Filmkorn eines Schwarzweiß-Films entspricht.

In der Kamera generiertes JPG bei 100% Vergrößerung

Motiv im RAW-Format mit Silkypix konvertiert bei 100% Vergrößerung

Technik:
Motiv 1: 800 ASA, Brennweite 28 mm, Belichtungszeit 1/8 Sekunde, Blende 4
Motiv 2: 800 ASA, Brennweite 60 mm, Belichtungszeit 1/20 Sekunde, Blende 4

Weiterlesen…

Montag, 29. Dezember 2008

Lumix DMC-LX3 korrigiert Verzeichnungen durch Software - Na und?

Um die ungefragte softwareseitige Behebung von Verzeichnungen und weiteren Abbildungsfehlern durch die Venus IV -Engine und Silkypix ist in gewissen Kreisen eine heiße Debatte entbrannt. Doch worum geht es eigentlich?

Das Problem:

Panasonic und Leica haben sich dazu entschlossen die tonnenförmige Verzeichnung und chromatische Aberation des Objektivs mit Hilfe der Venus IV-Engine direkt in der Kamera zu korrigieren.
Soweit so gut denn in der Konsequenz erhält man JPG-Dateien, die selbst im Weitwinkelbereich kaum Verzeichnungen aufweisen. Farbsäume am Bildfeldrand und an kontrastreichen Motivkanten werden ebenfalls reduziert.
Also eigentlich eine praktische Angelegenheit. In der Debatte ist diese Lösung vor allem weil diese Korrekturen auch in der RAW-Datei hinterlegt sind. Silkypix wendet daher diese Korrekturen bei der RAW-Bearbeitung ohne Nachfrage an. Die durch das Objektiv erzeugten Fehler fallen also dem Nutzer nicht auf bis er einen anderen RAW-Konverter nutzt.

Die Debatte:

In der Debatte (zum Beispiel hier ->Auf Englisch) geht es nun darum ob die Bildqualität der LX3 nur durch Software erreicht wird bzw. warum den anderen RAW-Konvertern diese Korrekturdaten nicht zur Verfügung gestellt werden. Manch einer fühlt sich hinters Licht geführt und getäuscht. Andere vertreten die Meinung das Leica und Panasonic die Möglichkeiten der optischen und softwareseitigen Fehlerkorrektur geschickt kombiniert haben um eine leistungsfähige kompakte Kamera zu bauen.

Wo ist das Problem?

Pragmatisch betrachtet geht es doch darum welches Endergebnis man ohne aufwändige Nachbearbeitung seiner Bilder erhält. Die LX3 soll eine praktische "Schnappschusskamera" mit guter Bildqualität sein. Die Bilddaten sollen problemlos weiterzuverarbeiten sein, unkompliziert in der Handhabung und auch mal schnell ausbelichtet ohne das man jedes Bild zwingend nachbearbeiten muss.
Den RAW-Konverter sehe ich in erster Linie zur Feinjustage von besonders gelungen Motiven oder zur Rettung von fehlbelichteten Aufnahmen. Ich persönlich bin froh wenn ich mich dabei nicht mehr um die passenden Einstellungen zur Korrektur von Abbildungsfehlern kümmern muss. Für diesen Zweck ist Silkypix eine gute Lösung. Interessant finde ich das diejenigen, die Ihren Bilddaten mit dem gesamten Arsenal von korrigierender Software zu Leibe rücken sich nun darüber Aufregen das eben diese Korrekturen automatisch und gut von der Kamerasoftware durchgeführt werden.

Für mich gilt daher das Motto:
Lieber hinter der Kamera als vor dem Computer.

Weiterlesen…

Samstag, 27. Dezember 2008

Vorteil RAW ?

Kunstblume in Vase Lumix LX3Die Möglichkeit mit der Lumix DMC-LX3 Bilder im RAW-Format aufzunehmen erweitert die Einsatzmöglichkeiten ungemein. Nachträgliche Belichtungskorrekturen, eine andere Farbtemperatur wählen, die Art der Schärfung in Ruhe am großen Bildschirm beurteilen, all dies sind gute Argumente den größeren Speicherbedarf des RAW-Formats in Kauf zu nehmen.
Leider unterstützen im Moment Aperture, Lightroom und Photoshop die DMC-LX3 noch nicht in vollem Umfang. Ein mit Hilfe des aktuellen Adobe DNG-Konverters konvertiertes Bild erweist sich z.B. als nicht kompatibel zu Aperture.
Also muß die mitgelieferte Software ran um die Vorteile des RAW-Formats der kleinen Kompaktkamera auszutesten. Im Lieferumfang der LX3 ist SilkyPix in der Version 3.0 enthalten.


Was bringts ?
Für einen ersten Test musste ein Griff in die Dekokiste reichen, monochrome Flächen, gesättigte Farben, diagonale Strukturen sind mit den Requisiten schnell aufgebaut.
Im folgenden Beispiel kann man gut erkennen das sich gesättigte Farbflächen, die keine Detailzeichnung mehr beinhalten gut mit Hilfe des RAW-Konverters rekonstruieren lassen. Feine Details die zuvor in einer roten Fläche untergingen lassen sich durch die Bearbeitung im RAW-Konverter wiederherstellen. Da die Lumix die Möglichkeit bietet sowohl ein Jpg als auch die RAW-Datei eines Bildes gemeinsam bei der Aufnahme auf die Speicherkarte zu schreiben hat man also noch die Möglichkeit nachträglich ein Motiv zu retten. Eine beruhigende Möglichkeit, vor allem wenn man mit den verschiedenen Filmcharakteristiken der LX3 experimentiert.
Denn schnell hat man es mal mit der Sättigung der Farben oder dem eingestellten Kontrast übertrieben. Nachträgliche Korrketuren an der JPG-Datei führen dann sehr schnell zu enormen Verlusten in der Bildqualität.


Hier sieht man gut das rote Bereiche Ihre Durchzeichnung verloren haben


Durch die Möglichkeit die RAW-Datei in SilkyPix zu bearbeiten lassen sich die Details in den roten Bereichen wieder rekonstruieren


Weiterlesen…
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de